Inka Jochum
Verjüngende Atemübungen
vom Dach der Welt
Dieses Buch widme ich in besonders großer Dankbarkeit S. H. Drikung Kyabgon Chetsang für das entgegengebrachte Vertrauen, die Pranayamas der Drikung-Linie zu veröffentlichen.
Bruno Baumann danke ich für das Foto der Titelseite, ebenso Dr. Sonam Dolma vom Tibetischen Medizinischen Institut Men-Tsee-Khang in Dharamsala und Chöla Ani Jinpa-la vom Drikung Garchen Institut für ihre Unterstützung.
Besuchen Sie uns im Internet unter
www.nymphenburger-verlag.de
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© für die Originalausgabe und das eBook: 2012 nymphenburger in der
F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München
Alle Rechte vorbehalten
Umschlagmotiv: Bruno Baumann, München.
Umschlaggestaltung: Wolfgang Heinzel
Fotos: Wolfgang Roucka, München
Fotomodell: Toko Jochum
Zeichnung: Dr. Sonam Dolma
Satz und eBook-Produktion: Walter Typografie & Grafik, Würzburg
ISBN 978-3-485-06047-9
Inhalt
Die Begegnung mit meinem Lehrer
Die traditionelle tibetische Heilweise
Der heilende Atem
Die Atempraxis
Das Heilmantra
Die Autorin
Die Begegnung mit meinem Lehrer
Ein entspannter Körper und ein ruhiger Geist bilden die beste Voraussetzung für einen freudig fließenden, tiefen Atem in alle Bereiche. Der Atem als Träger der universellen Lebensenergie dringt in unsere innersten Zellen ein und Frische und Jugendlichkeit sind das Ergebnis.
Ein Teil der in diesem Buch vorgestellten verjüngenden Atemübungen wurden mir von S. H. Drikung Kyabgon Chetsang anvertraut und zur Veröffentlichung übergeben. Schon unsere erste Begegnung war schicksalhaft und mir erscheinen meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse manchmal unwirklich.
Kurz vor meinem Abflug nach New Mexico zu einem Tai-Chi-Seminar mit meinem Lehrer Chung Liang Al Huang im August 1986 träumte ich von bröckelnden Stupas und wusste damals noch gar nicht, dass dies buddhistische reliquienbeinhaltende Objekte sind. Vor mehr als einem Jahr hatte ich auch S. H. Dalai Lama kennengelernt und die DANA, die Gesellschaft zur Erhaltung tibetischer Kultur und Medizin, gegründet, d. h. ich war ganz auf die humanitäre Hilfe ausgerichtet und hatte keinerlei Wissen und Erfahrung in tibetischem Buddhismus. Ich war sehr verwirrt, denn dieser Traum erschien mir wichtig und bedeutsam. Am nächsten Abend bat ich meine innere Stimme, mir diesen Traum noch einmal zu schicken, wenn er wirklich von Bedeutung für mich wäre. Der Traum erschien ein zweites Mal, wieder mit bröckelnden Stupas und dieses Mal mit einem freundlichen Gesicht über einem Riesenbagger, der fruchtbare Lehmerde umwälzte. Am nächsten Tag radelte ich zufällig an einer Buchhandlung vorbei und sah im Fenster ausgestellt diese bröckelnden Stupas – ein Buch über Ladakh. Wieder fragte ich meine innere Stimme, ob ich denn nun nach Ladakh reisen sollte. Und der Traum kam mit aller Deutlichkeit ein drittes Mal.